IMPULSVORTRAG
Zwischen Verletzlichkeit und Entwicklung – Scham als die unerkannte Emotion in der Jugendhilfe
„Sag mir, wofür du dich schämst – und ich sage dir, in welcher Gesellschaft du lebst.“
In der Arbeit mit Kinder, Jugendlichen und Familien begegnen wir täglich komplexen und oft herausfordernden Emotionen. Eine der tiefgreifendsten und sensibelsten unter ihnen ist die Scham. Sie bleibt häufig unentdeckt, wirkt jedoch auf unser Handeln und beeinflusst Beziehungsdynamiken erheblich.
Doch wie zeigt sich Scham? Welche Formen nimmt sie an? Wann kann Scham zur persönlichen Entwicklung beitragen – und wann wirkt sie beschämend oder sogar traumatisierend? Welche Abwehrmechanismen sind typisch, und wie erkennen wir sie bei Klient*innen – und bei uns selbst?
Dieser Impulsvortrag erläutert das Konzept von Stephan Marks “Menschenwürde und Scham”. Er zeigt die vier wichtigsten Faktoren für gelingende Beziehungen auf und erörtert die unterschiedlichen Facetten der Scham. Zuletzt geht es auch um die Frage wie sich Harmonie und psychologische Sicherheit im beruflichen Kontext unterscheiden – und welche Rolle dabei der Umgang mit Scham spielt.
Zielgruppe:
Fachkräfte aus der Jugendhilfe
Termin
25.09.2025 um 16 Uhr (Dauer 1,5 Stunden mit Fragen maximal 2 Stunden)
Ort:
Raum Heuboden 1. Stock Farm in der Bücklestrasse 3
Anmeldung dringend erforderlich, da die Teilnehmendenzahl beschränkt ist. Anmeldung per Mail an: kontakt@leser-perspektiven.de